FAQ

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Allgemein


Was bietet Comarch IBARD außer dem Speicherplatz in der Cloud?
Neben der einfachen Backup-Funktion bzw. Online-Archivierung der Daten bietet Comarch IBARD eine Reihe zusätzlicher Funktionalitäten, unter anderem

– automatisierte Backups von Dateien, Ordnern und MS SQL-Datenbanken auf PCs, Laptops und Servern,
– E-Mail-Benachrichtigungen zum Status der einzelnen Backup-Aufgaben,
– einfache und sichere Datenfreigaben für andere Comarch IBARD-Benutzer und Internetbenutzer im Netzwerk sowie für externe Empfänger,
– Anlegen und Verwalten von Benutzerkonten innerhalb des Hauptkontos (u. a. mit Rechteverwaltung),
– Datenzugriff über einen Webbrowser oder die auf dem Computer installierte Desktop-Anwendung,
– Verwaltung der Dateien über mobile Geräte (Smartphones, Tablets),
– Versionsverwaltung der Dokumente (bis zu 20 Versionen zurück).

Wie kann ich auf meine Daten zugreifen?
Es gibt drei Möglichkeiten, auf Ihre in Comarch IBARD gespeicherten Sicherungskopien zuzugreifen:

– über die auf Ihrem PC installierte Desktop-Anwendung, Download hier;
– über die Webanwendung, die mit jedem Webbrowser unter www.ibard.com aufgerufen wird;
– über die mobile App für Ihr Smartphone mit Android und iOS, Download hier.

Ist es aufwändig, in Comarch IBARD ein Backup zu erstellen?
Mit der Desktop-Anwendung von Comarch IBARD können Sie Backups schnell und einfach erstellen, denn das System

– legt automatisch Sicherungskopien der Daten Ihres PCs oder Laptops an, ohne sie zu verändern,
– ermöglicht eine einfache und zuverlässige Datenwiederherstellung,
– schützt Ihre Daten vor Viren, Diebstahl des PCs, Verlust und Beschädigung,
– gewährt den Benutzern Zugriff auf die Sicherungskopien über eine sichere Internetverbindung von jedem beliebigen Computer aus, unabhängig vom Standort.


Werden im System automatisch Sicherungskopien meiner Daten erstellt?
Comarch IBARD funktioniert als Ihr persönlicher Cloudspeicher, in dem Ihre Daten einfach und schnell gespeichert werden können. Nach erfolgreicher Installation und Registrierung kann Comarch IBARD konfiguriert werden. Die zu sichernden Dateien und Ordner lassen sich dabei entweder

– in Comarch IBARD hochladen: auf diese Weise werden auf dem externen Speicher Sicherungskopien erstellt, welche den gegenwärtigen Dateizustand festhalten,
– oder zum Backup-Verfahren in der Desktop-Anwendung hinzufügen: auch infolge dieses Vorgangs werden die Dateien und Ordner auf den Comarch IBARD-Speicher übertragen. Der Unterschied zur ersten Option besteht jedoch darin, dass ein Synchronisierungsvorgang der auf dem PC gespeicherten Dateien mit den in Comarch IBARD gespeicherten Dateien angesteuert wird. Inklusive aller fortwährenden Änderungen und nach individuell festlegbarem Zeitplan. Schnell und einfach erstellt, laufen die Backup-Prozesse im Hintergrund, ohne dass diese bei der täglichen Arbeit am PC wahrgenommen werden. Der Benutzer wählt lediglich die zu sichernden Dateien aus. Den Rest übernimmt das Comarch IBARD-Programm. Die Sicherungskopien werden laufend aktualisiert. Wenn Sie beispielsweise neuen Text zu einem Dokument hinzugefügt haben, wird von Comarch IBARD automatisch eine aktualisierte Sicherungskopie mit eben diesem Zusatz erstellt. Und das genau zu den sich wiederholenden Zeitpunkten, die Sie vorher festgelegt haben.


Ist Comarch IBARD sicher?
Ja. Der Upload und die Aufbewahrung von Dateien sowie die Anfertigung von Sicherungskopien in Comarch IBARD ist vollkommen sicher. Die Datenübertragung wird mit Hilfe einer SSL 128-Bit-Verschlüsselung gesichert. Diese Verschlüsselungsmethode wird u.a. beim weitverbreiteten Online-Banking verwendet. Zudem haben Sie die Möglichkeit, Ihre Daten mithilfe einer AES 256-Bit-Verschlüsselung lokal zu verschlüsseln.

Ihre in Comarch IBARD hinterlegten Daten werden im Comarch Data Center gespeichert. Dank der langjährigen Investition in Fachkräfte und neueste Technologien nimmt unser Rechenzentrum eine fundierte Position im Bereich IT-Sicherheitslösungen ein. Das Comarch Data Center verfügt aufgrund der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Verbesserung unseres Integrierten Managementsystems (IMS) zudem über Zertifikate, welche die Erfüllung der Anforderungen folgender Normen bescheinigen: PN-EN ISO 9001:2009 Qualitätsmanagementsysteme, PN-EN ISO 14001:2005 Umweltmanagementsysteme, PN-N-18001:2004 Managementsysteme für  Arbeits- und Gesundheitsschutz, PN-ISO/IEC 27001:2014-12 Informationssicherheitsmanagementsysteme und PN-N-19001:2006 Internes Kontrollsystem (IKS). Die Zertifikate wurden von IQNet, dem internationalen Zertifizierungsnetzwerk mit Sitz in der Schweiz, sowie vom polnischen Zentrum für Prüfverfahren und Zertifizierungen (PCBC) vergeben.

Werden die Daten in Comarch IBARD verschlüsselt?
In Comarch IBARD besteht die Möglichkeit, für ausgewählte Daten eine symmetrische Blockverschlüsselung, die AES 256-Bit-Verschlüsselung, anzuwenden. Die Daten werden direkt auf dem PC des jeweiligen Benutzers mit Hilfe eines zuvor erstellten Schlüssels codiert. Durch die Vertraulichkeit des bei diesem Algorithmus verwendeten Schlüssels, der eine Bit-Kette bestimmter Länge besitzt, wird ein sehr hohes Maß an Sicherheit gewährleistet. Er wird sowohl zur Verschlüsselung als auch zur Entschlüsselung von Inhalten verwendet.


Ich habe keinen Aktivierungslink erhalten. Was nun?
Der Aktivierungslink wird an die bei der Registrierung angegebene E-Mail-Adresse gesendet. Den Aktivierungslink erhalten Sie innerhalb von 30 Minuten nach dem Anlegen des Kontos. Zuerst sollten Sie Ihren Spam-Ordner prüfen. Über die Option „Passwort vergessen?“ im Anmeldefenster (Login) kann ein neuer Aktivierungslink erstellt werden.

Wie stelle ich das Passwort für mein IBARD-Konto wieder her?
Ein vergessenes Passwort kann nicht wiederhergestellt werden. Am besten melden Sie sich über „Passwort vergessen?“ erneut an. Die Option ist im unteren Bereich des Anmeldefensters (Login) verfügbar.

Wie ändere ich die E-Mail-Adresse meines Kontos?
Um die E-Mail-Adresse des Kontos zu ändern, melden Sie sich bei Comarch IBARD an und ändern Sie Ihre E-Mail-Adresse unter „Kontoeinstellungen“ nach einem Klick auf Ihr Profil. Um den Vorgang abzuschließen, bestätigen Sie die Änderung durch Klicken auf den an die neue E-Mail-Adresse gesendeten Link.

Kann ich Comarch IBARD auf mobilen Geräten nutzen?
Ja. Comarch IBARD läuft auf allen Geräten mit Internetzugang. Für Geräte mit iOS- oder Android-Betriebssystem ist eine entsprechende mobile Anwendung verfügbar, die u. a. folgende Funktionen bietet:

– Zugriff auf die in der Cloud gespeicherte Daten,
– Herunterladen von Dateien,
– Übertragung von Fotos auf den Comarch IBARD-Server unmittelbar nach der Aufnahme,
– Backup der im Smartphone-Speicher oder auf einer externen Speicherkarte gespeicherten Dateien und Ordner (nur Android),
– Synchronisierung der Kontakte,
– Synchronisierung des Kalenders,
– Backup des SMS-/MMS-Postfachs,
– Backup der Bilder,
– Backup der Videos,
– Backup der Musikdateien,
– Auswahl zwischen deutscher, englischer, französischer und polnischer Benutzeroberfläche,
– Freigabe von Dateien für andere Comarch IBARD-Benutzer oder externe Empänger im Internet vom mobilen Gerät aus.

Kann Comarch IBARD als Windows-Dienst ausgeführt werden?
Comarch IBARD läuft als Windows-Dienst, d. h. das Programm wird im Hintergrund von Windows ausgeführt und erfordert keine Interaktion mit dem Benutzer. Es werden zwei Komponenten unterschieden: der im Hintergrund laufende Dienst und die grafische Benutzeroberfläche. Die Backup-Anwendung wird zusammen mit dem Betriebssystem gestartet und bleibt bis zum Herunterfahren des Betriebssystems aktiv. Dadurch kann Comarch IBARD die Sicherung wichtiger Dateien unmittelbar nach dem Systemstart beginnen, ohne dass Sie sich bei der Anwendung anmelden müssen. Diese Funktion ist insbesondere für Serverplattformen hilfreich und auf Unternehmen ausgerichtet. Die Benutzeroberfläche dient der Kommunikation zwischen dem Benutzer und der Anwendung. Hier können bspw. Backup-/Kopieraufgaben definiert, Zeitpläne festgelegt, das virtuelle Laufwerk und Profile verwaltet werden.

Welche minimalen Systemvoraussetzungen gibt es für die Ausführung der Desktop-Anwendung auf Geräten mit Windows-Betriebssystem?
1) Betriebssystem: 7, 8.x, 10, 2008 R2, 2012, 2016
2) Microsoft .NET Framework: Microsoft .NET 4.5
3) Browser: Internet Explorer 8.0, Firefox 5.0 Chrome 30
4) Durch das Programm belegter Speicher: 20MB
5) Primärer Speicher: 256MB
6) Prozessor: Pentium IV

Was ist zu tun, wenn .NET Framework nicht installiert ist?
Wenn .NET Framework auf Ihrem Computer nicht installiert ist, müssen Sie es von der Microsoft-Website herunterladen und installieren. Es wird benötigt, um Comarch IBARD problemlos ausführen zu können.

Welche Windows-Updates werden für Comarch IBARD benötigt?
Für das ordnungsgemäße Funktionieren des Dienstes ist das Sicherheitsupdate KB980436 erforderlich. (Achtung!!! Das Update kann bei einigen Systemversionen von Windows nicht verwendet werden). Es wird allerdings empfohlen, alle von Windows gelieferten Updates zu installieren. Sie enthalten nicht nur Änderungen im System selbst, sondern auch in .NET Framework, zu dem Comarch IBARD gehört. Das wirkt sich auf Sicherheit, Stabilität und Arbeitseffizienz sowohl in der Comarch IBARD-Kundenanwendung als auch im ganzen System aus.

Wie kann ich nachprüfen, ob auf dem Computer das erforderliche Windows-Sicherheitsupdate (KB980436) installiert wurde?
Hierfür sind folgende Schritte durchzuführen: Systemsteuerung -> System und Sicherheit -> Windows Update -> Updateverlauf anzeigen. Anschließend stellen Sie sicher, ob auf der Liste der installierten Updates in Windows Update das Update Nr. KB980436 vorhanden ist. Wenn das der Fall ist, können Sie sicher sein, dass das benötigte Update auf Ihrem Computer ausgeführt wurde.

Wie kann ich das erforderliche Windows-Sicherheitsupdate (KB980436) installieren?
Die einfachste Methode ist die automatische Aktualisierung des Systems über Windows Update. Sollte dies aus irgendeinem Grund nicht möglich sein, ist das Update Nr. KB980436 von der Microsoft-Website herunterzuladen und auf dem Computer zu installieren.

Windows Server 2003: http://www.microsoft.com/pl-pl/download/details.aspx?id=1186
Windows Server 2003 x64: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=9795
Windows XP: http://www.microsoft.com/pl-pl/download/details.aspx?id=5303
Windows XP x64: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=10055
Vista: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=14838
Vista x64: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=22835
Windows 7: http://www.microsoft.com/pl-pl/download/details.aspx?id=10692
Windows 7 x64: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=22642
Windows Server 2008: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=10489
Windows Server 2008 x64: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=13393
Windows Server 2008 R2: http://www.microsoft.com/pl-pl/download/details.aspx?id=16147

Was soll ich tun, wenn die Seite www.ibard.com im Internet Explorer nicht korrekt angezeigt wird?
Damit die Seite richtig angezeigt wird, muss sie dem Kompatibilitätsmodus in den Browsereinstellungen hinzugefügt werden. Wählen Sie im Browserfenster unter „Extras“ die Option „Einstellungen der Kompatibilitätsansicht“ und tragen in die Liste www.ibard.com ein, um diese Seite der Kompatibilitätsansicht hinzuzufügen.

Was soll ich tun, wenn der VSS-Dienst nicht mehr funktioniert?
Der VSS-Dienst ist ein Teil des Windows Systems, welches von Comarch IBARD genutzt wird. Er ermöglicht die Erstellung automatischer Sicherungskopien (Online-Backup) der Dateien, die gleichzeitig durch andere Programme auf dem Computer genutzt werden. Beim Stoppen des VSS-Dienstes kann Comarch IBARD keine Backups der Dateien erstellen, die durch andere Programme auf dem Computer des ausgewählten Benutzers aktuell genutzt werden. Wenn der VSS-Dienst nicht mehr funktioniert, wird eine Information über Probleme beim Dienstzugriff ausgegeben. In diesem Fall gehen Sie wie folgt vor:

– im Windows Task-Manager unter „Dienste“ starten Sie den VSS Dienst neu,
– sollte dies das Problem nicht beheben, registrieren Sie erneut die mit VSS verknüpften Dateien (erweiterte Option, siehe Beispiel in englischer Sprache).


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Anmelden


Kann ich mit mehreren Geräten parallel auf dasselbe Comarch IBARD-Konto zugreifen?
In Comarch IBARD besteht die Möglichkeit, auf zwei Geräten und unter Verwendung des gleichen Benutzernamens und Passworts auf dasselbe Konto parallel zuzugreifen. Wenn Sie bereits auf zwei Geräten in Comarch IBARD angemeldet sind und sich zusätzlich auf einem weiteren Gerät einloggen möchten, loggen Sie sich einfach auf einem der anderen Geräte aus. Die Anwendung ermöglicht es zudem, eine Abmeldung am PC per Fernzugriff vorzunehmen. Um diese Möglichkeit zu nutzen, wählen Sie in den Einstellungen der Desktop-Anwendung die Option „Fernabmeldung des aktuellen Nutzers von diesem Computer erlauben“ im Menü „Einstellungen“ > „Allgemein“ aus.

In Comarch IBARD lassen sich dem Hauptkonto außerdem mehrere Benutzer zuweisen. Der Inhaber des Comarch IBARD-Kontos kann den verfügbaren Speicherplatz unter mehreren Benutzern aufteilen und entsprechende Lese- und Schreibrechte vergeben. Jeder Benutzer bekommt einen separaten Benutzernamen und ein Passwort für sein Unterkonto zugewiesen und erhält somit Zugriff auf alle Systemfunktionen. Diese Optionen bewähren sich besonders in Situationen, in denen die Bearbeitung von Dateien z.B. sowohl auf Arbeit als auch zu Hause erfolgt oder wenn Dateien von mehreren PCs innerhalb eines Comarch IBARD-Kontos gesichert werden sollen. Dadurch ist Comarch IBARD für die Datensicherung und den Datenaustausch in kleinen und mittelständischen Unternehmen bestens geeignet.

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Einstellungen


Wie wird ein Verschlüsselungsschlüssel erstellt?
In Comarch IBARD besteht die Möglichkeit, für ausgewählte Daten eine symmetrische Blockverschlüsselung, die AES 256-Bit-Verschlüsselung, anzuwenden. Die Daten werden direkt auf dem PC des jeweiligen Benutzers mit Hilfe eines zuvor erstellten Schlüssels codiert. Der Verschlüsselungsschlüssel wird in der Comarch IBARD Desktop-Anwendung, welche Sie hier herunterladen können, unter Einstellungen > Sicherheit erstellt.

Achtung: Bei Verlust des Schlüssels gehen die mit diesem Schlüssel verschlüsselten Daten unwiderruflich verloren. Die von den Benutzern der Comarch IBARD-Anwendung erstellten Schlüssel-Dateien werden von Comarch nicht gespeichert und sollten aus diesem Grund an einem möglichst sicheren Ort aufbewahrt werden.


Kann ich einen Proxy einstellen?
In Comarch IBARD können Sie die Einstellungen des Proxy-Servers anpassen, so dass die Anwendung effizient und störungsfrei ausgeführt werden kann. Einstellungen können Sie im Menü unter „Einstellungen“ > „Proxy vornehmen“.

Wie kann ich für mein Konto einen neuen Benutzer anlegen?
In Abhängigkeit des ausgewählten Pakets können Benutzer zum Comarch IBARD-Konto hinzugefügt werden:

Nachdem Sie sich in die Web-Anwendung eingeloggt haben, wählen Sie im Menü die Option „Benutzer“ aus und können im Untermenü „Liste“ durch Klick auf das entsprechende Symbol in der oberen Taskleiste einen neuen Benutzer hinzufügen. Hierfür wird ein Formular eingeblendet, in dem der Benutzername und die E-Mail-Adresse für den neuen Benutzer festzulegen sind. Darüber hinaus kann hier das individuelle Speichervolumen begrenzt werden. Der Benutzer kann anschließend, nach dem Klick auf den Aktivierungslink in der ihm zugesandten Bestätigungs-E-Mail, die Funktionen der Anwendung ohne Einschränkung nutzen. Jeder Benutzer kann zudem einer Gruppe mit individuellen Bearbeitungsrechten zugewiesen werden.


Wie kann ich Benachrichtigungen über den Status der Backups einrichten?
In Comarch IBARD können zeitnahe Benachrichtigungen über den Verlauf aller im Zeitplan eingestellten Backup-Aufgaben eingeschaltet werden. Diese tagesaktuellen Benachrichtigungen können per E-Mail gesendet werden.

Um zusammenfassende Benachrichtigungen über den Verlauf aller ausgeführten Backup-Aufgaben zu erhalten, klicken Sie im Menü auf „Einstellungen“ und anschließend aktivieren Sie die Schaltfläche „Benachrichtigungen“.

Zusätzlich sind diejenigen Backup-Aufgaben auszuwählen, die in die Zusammenfassungen aufgenommen werden sollen. Die Auswahl erfolgt im Menü „Datenbackup“ über das Glöckchen-Symbol hinter jeder Backup-Aufgabe. Hier wird zudem festgelegt, über welche Zustände und Ereignisse im Zusammenhang mit der Durchführung der Backups Sie informiert werden wollen.

Wozu dient die Versionsverwaltung?
Mithilfe der Versionierung lassen sich zuvor gespeicherte Dateiversionen wiederherstellen. Diese Funktion ist besonders hilfreich, falls ungewünschte Änderungen an den gespeicherten Dateien vorgenommen wurden. Sowohl in der oberen Taskleiste als auch im Kontextmenü (rechter Mausklick) einer Datei lässt sich mit der Option „Versionen“ bzw. „Vorherige Versionen anzeigen“ die Versionsverwaltung aktivieren. Infolgedessen werden die zuvor hochgeladenen oder synchronisierten Versionen der jeweiligen Datei angezeigt und können heruntergeladen werden. Mit Firmenkonten können bis zu 20 Vorversionen gespeichert werden.

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Backup von Dateien und Ordnern


Wie kann ich Backup-Aufgaben von Dateien und Ordnern erstellen?
Backup-Aufgaben zur Sicherung von Dateien und Ordnern können mit dem Backup-Assistenten in der Desktop-Anwendung konfiguriert werden. Um eine Backup-Aufgabe anzulegen, klicken Sie links im Menü auf „Datenbackup“ und anschließend aktivieren Sie die Schaltfläche „+ Anlegen“.

1)Zuerst wählen Sie die zu sichernden Dateien aus. Es können sowohl ganze Ordner als auch einzelne Dateien ausgewählt werden.
2) Anschließend wird der Fernspeicherort in IBARD für die Hinterlegung der Backup-Dateien angegeben werden. So können Sie die zu sichernden Dateien z.B. allgemein unter „Meine Daten“ hinterlegen oder sie automatisch in einen zuvor von Ihnen erstellten Ordner abspeichern lassen.
3) Im nächsten Schritt wird ein Zeitplan für das Backup festgelegt. Der Benutzer kann hierbei einen Standard-Zeitplan auswählen oder seinen eigenen erstellen.
4) Ferner können Sie Filter für die Backup-Dateien festlegen. Zuerst wird ein Name ausgewählt und anschließend Filter-Parameter festgelegt. Die Menüoption „Datenbackup“ > „Filter“ erlaubt die Auswahl von Dateiformaten (durch Eingabe ihrer Erweiterungen, z.B. *.jpg, *.doc), welche bei der Synchronisierung zu berücksichtigen oder zu ignorieren sind. Ferner haben Sie die Möglichkeit, in den Filteroptionen auch Eigenschaften zu definieren, wie etwa das Filtern versteckter Dateien oder Systemdateien. Diese Filter-Einstellungen sind jedoch nicht obligatorisch.

Eine Übersicht aller Backups ist in der Backup-Aufgaben-Liste verfügbar. Benachrichtigungen über den Ausführungsstatus eines Backups können über das hinter jeder Aufgabe angezeigte Glöckchen-Symbol eingestellt werden. Bei einer größeren Anzahl von Backup-Aufgaben können alle Aufgaben markiert und das Glöckchen-Symbol ausgewählt werden. An die E-Mail-Adresse des Benutzers wird ein Bericht mit dem Ausführungsstatus der angeforderten Backups verschickt.

Wie funktioniert der Backup-Zeitplan?
Im Backup-Zeitplan kann festgelegt werden, an welchen Tagen die dem Backup hinzugefügten Dateien synchronisiert werden sollen. Zudem lassen sich im Zeitplanprofil nicht nur die Wochentage bestimmen, an denen Backups erstellt werden, sondern hier können auch die genaue Uhrzeit sowie Zeitintervalle der Datensicherung ausgewählt werden.

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Datenbank-Backup


Was ist ein vollständiges Backup?
Ein vollständiges Backup sorgt dafür, dass die ganze Datenbank gesichert wird. Dies erfordert in der Regel mehr Speicherplatz und eine längere Ausführungszeit.

Was ist ein differentielles Backup?
Ein differentielles Backup sichert nur die Daten, die seit dem letzen vollständigen Backup hinzugefügt/verändert wurden. Die Dateigrößen sind normalerweise viel kleiner als beim Vollbackup, was die Ausführungszeiten verkürzt. Diese Art des Backups erfordert allerdings das Aufbewahren mindesten einer Kopie des Vollbackups, die mit dem differentiellen Backup verknüpft ist.

Was ist ein abwechselndes Backup?
Ein abwechselndes Backup sichert die Daten abwechselnd mit einem vollständigen Backup sowie einer festgelegten Anzahl differentieller Backups.

Wie kann ich automatisierte Backups für MS SQL-Datenbanken mit Comarch IBARD einrichten?
Vor dem Beginn der Sicherung von Datenbanken ist sicherzustellen, dass Add-Ons für den MSSQL-Server (Microsoft SQL Server System) installiert sind. Andernfalls ist die Liste der MSSQL-Server oder Datenbank-Liste im Assistenten für das Datenbank-Backup in Comarch IBARD leer. Backup-Aufgaben zur Sicherung von Datenbanken können schließlich mit dem Backup-Assistent konfiguriert werden, der in der Comarch IBARD Desktop-Anwendung verfügbar ist.

1) Klicken Sie im Menü auf „Datenbackup“ und anschließend aktivieren Sie die Schaltfläche „Anlegen“.
2) Daraufhin wird das Fenster zum Erstellen der Datenbanken angezeigt.
3) Im ersten Fenster wählen Sie den Server und die Authentifizierungsmethode aus. Beim Definieren der Backup-Aufgabe kann die Windows- oder Benutzerauthentifizierung verwendet werden. Darüber hinaus kann ein Ordner auf dem Comarch IBARD-Laufwerk ausgewählt werden, auf dem die Sicherungskopien der Datenbanken des Benutzers gespeichert werden sollen.
4) In diesem Schritt wählen Sie aus, für welche der verfügbaren Datenbanken Sicherungskopien in Comarch IBARD abgelegt werden sollen. Die Auswahl erfolgt durch Verschieben der entsprechenden Datenbanken in die rechte Spalte.
5) Im nächsten Schritt wird ein Zeitplan für die Backups der ausgewählten Datenbanken erstellt und die Anzahl der gespeicherten Sicherungskopien und diffenrenziellen Backups festgelegt. Sie können den Standard-Zeitplan bearbeiten oder einen individuellen, an Ihre Bedürfnisse angepassten Zeitplan einrichten.Durch die Angabe der Anzahl der zu speichernden Kopien bestimmt der Benutzer, wie viele Sicherungskopien der Datenbank auf dem Comarch IBARD-Laufwerk maximal gespeichert werden sollen. Durch die Angabe der Anzahl von differenziellen Backups bestimmt der Benutzer, wie viele differenzielle Backups nach jedem vollständigen Backup erfolgen sollen, und nicht wie viele differenzielle Backups aufbewahrt werden sollen.
6) Klicken Sie dann auf OK.

Eine Übersicht aller Backups ist in der Backup-Aufgaben-Liste verfügbar. Benachrichtigungen über den Ausführungsstatus eines Backups können über das hinter jeder Aufgabe angezeigte Glöckchen-Symbol eingestellt werden. Bei einer größeren Anzahl von Backup-Aufgaben können alle Aufgaben markiert und das Glöckchen-Symbol ausgewählt werden. An die E-Mail-Adresse des Benutzers wird ein Bericht mit dem Ausführungsstatus der angeforderten Backups verschickt.

Was soll ich tun, wenn die Liste mit MS SQL-Servern oder mit Datenbanken im Backup-Assistenten in Comarch IBARD leer ist?
Der Grund dafür kann sein, dass keine Server-Plug-ins für MS SQL installiert wurden. Die Plug-ins sollten in der angegebenen Reihenfolge installiert werden:

Für SQL Server 2017

Für 32-Bit-Systeme:
Microsoft SQL Server System CLR Types:
https://download.microsoft.com/download/C/1/9/C1917410-8976-4AE0-98BF-1104349EA1E6/x86/SQLSysClrTypes.msi

Für 64-Bit-Systeme:
Microsoft SQL Server System CLR Types:
https://download.microsoft.com/download/C/1/9/C1917410-8976-4AE0-98BF-1104349EA1E6/x64/SQLSysClrTypes.msi

Für SQL Server 2016

Für 32-Bit-Systeme:
Microsoft SQL Server System CLR Types:
https://download.microsoft.com/download/6/4/5/645B2661-ABE3-41A4-BC2D-34D9A10DD303/ENU/x86/SQLSysClrTypes.msi
Microsoft SQL Server 2016 Management Objects:
https://download.microsoft.com/download/6/4/5/645B2661-ABE3-41A4-BC2D-34D9A10DD303/ENU/x86/SharedManagementObjects.msi

Für 64-Bit-Systeme:
Microsoft SQL Server System CLR Types:
https://download.microsoft.com/download/6/4/5/645B2661-ABE3-41A4-BC2D-34D9A10DD303/ENU/x64/SQLSysClrTypes.msi
Microsoft SQL Server 2016 Management Objects:
https://download.microsoft.com/download/6/4/5/645B2661-ABE3-41A4-BC2D-34D9A10DD303/ENU/x64/SharedManagementObjects.msi

Für SQL Server 2014

Für 32-Bit-Systeme:
Microsoft SQL Server System CLR Types:
https://download.microsoft.com/download/6/7/8/67858AF1-B1B3-48B1-87C4-4483503E71DC/ENU/x86/SQLSysClrTypes.msi
Microsoft SQL Server 2014 Management Objects:
https://download.microsoft.com/download/6/7/8/67858AF1-B1B3-48B1-87C4-4483503E71DC/ENU/x86/SharedManagementObjects.msi

Für 64-Bit-Systeme:
Microsoft SQL Server System CLR Types:
https://download.microsoft.com/download/6/7/8/67858AF1-B1B3-48B1-87C4-4483503E71DC/ENU/x64/SQLSysClrTypes.msi
Microsoft SQL Server 2014 Management Objects:
https://download.microsoft.com/download/6/7/8/67858AF1-B1B3-48B1-87C4-4483503E71DC/ENU/x64/SharedManagementObjects.msi

Für SQL Server 2012

Für 32-Bit-Systeme:
Microsoft Core XML Services (MSXML) 6.0 Service Pack 1:
http://download.microsoft.com/download/e/a/f/eafb8ee7-667d-4e30-bb39-4694b5b3006f/msxml6_x86.msi
Microsoft SQL Server Native Client:
https://download.microsoft.com/download/3/A/6/3A632674-A016-4E31-A675-94BE390EA739/ENU/x86/sqlncli.msi
Microsoft SQL Server System CLR Types:
https://download.microsoft.com/download/3/A/6/3A632674-A016-4E31-A675-94BE390EA739/ENU/x86/SQLSysClrTypes.msi
Microsoft SQL Server 2012 Management Objects:
https://download.microsoft.com/download/3/A/6/3A632674-A016-4E31-A675-94BE390EA739/ENU/x86/SharedManagementObjects.msi

Für 64-Bit-Systeme:
Microsoft Core XML Services (MSXML) 6.0 Service Pack 1:
http://download.microsoft.com/download/e/a/f/eafb8ee7-667d-4e30-bb39-4694b5b3006f/msxml6_x64.msi
Microsoft SQL Server Native Client:
https://download.microsoft.com/download/3/A/6/3A632674-A016-4E31-A675-94BE390EA739/ENU/x64/sqlncli.msi
Microsoft SQL Server System CLR Types:
https://download.microsoft.com/download/3/A/6/3A632674-A016-4E31-A675-94BE390EA739/ENU/x64/SQLSysClrTypes.msi
Microsoft SQL Server 2012 Management Objects:
https://download.microsoft.com/download/3/A/6/3A632674-A016-4E31-A675-94BE390EA739/ENU/x64/SharedManagementObjects.msi

Für ältere Versionen des SQL Servers

Für 32-Bit-Systeme:
Microsoft Core XML Services (MSXML) 6.0 Service Pack 1:
http://download.microsoft.com/download/e/a/f/eafb8ee7-667d-4e30-bb39-4694b5b3006f/msxml6_x86.msi
Microsoft SQL Server Native Client:
http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=123717&clcid=0x409
Microsoft SQL Server System CLR Types
http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=123721&clcid=0x409
Microsoft SQL Server 2008 Management Objects
http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=123708&clcid=0x409

Für 64-Bit-Systeme:
Microsoft Core XML Services (MSXML) 6.0 Service Pack 1:
http://download.microsoft.com/download/e/a/f/eafb8ee7-667d-4e30-bb39-4694b5b3006f/msxml6_x64.msi
Microsoft SQL Server Native Client:
http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=123718&clcid=0x409
Microsoft SQL Server System CLR Types
http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=123722&clcid=0x409
Microsoft SQL Server 2008 Management Objects
http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=123709&clcid=0x409

Nach der Installation der Plug-ins sollte der Computer neu gestartet werden.

Worauf soll ich bei der Konfiguration der Zeitpläne für Datenbank-Backup-Aufgaben achten?
Die Erstellung von Datenbank-Sicherungskopien beansprucht Systemressourcen wie RAM-Speicher, CPU-Auslastung, physikalischen Speicher und Internetbandbreite stärker als andere Prozesse. Sie wirkt sich zudem auf die Leistung des Datenbankservers aus. Wenn Sie den Zeitplan für die Datensicherung festlegen, berücksichtigen Sie bitte diese Anforderungen im Hinblick auf Häufigkeit und Tageszeit der Backup-Erstellung.Werden Backups von Datenbanken zu häufig erstellt, reduzieren sie die Leistungsfähigkeit Ihres Computers und des Datenbankservers.

Für klassische Datenbanken wird ein Sicherungsintervall von einer Woche empfohlen. Bei Datenbanken mit Buchhaltungsdaten oder anderen sich häufig ändernden Daten sollte das Backup täglich zum Ende des Arbeitstages erstellt werden. Abends oder nachts ist die günstigste Zeit für die Datensicherung, denn zu dieser Zeit werden die meisten Systeme nicht verwendet. Um den Zeitplan für die Datensicherung zu bearbeiten, melden Sie sich bei der Comarch IBARD-Anwendung auf Ihrem Computer an und öffnen das Menü „Datenbackup“ sowie das Untermenü „Zeitpläne“.


Welche Authentifizierungsmethode soll ich verwenden?
Die Auswahl der Authentifizierungsmethode hängt allein vom Kunden ab. Comarch IBARD ünterstützt 2 Methoden der Authentifizierung: Windows und Benutzer. Die Windows-Authentifizierung erfolgt über das Systemkonto (Windows) – es ist wichtig, über entsprechende Berechtigungen für dieses Konto auf dem SQL-Server zu verfügen. Im zweiten Fall erfolgt die Authentifizierung mit dem SQL-Benutzer und dem an ihn vergebenen Passwort.

Wie ändere ich die Anzahl der gespeicherten Datenbankkopien?
Die Anzahl der gespeicherten Kopien können Sie im Fenster der Datenbank-Einstellungen ändern, indem Sie auf das Symbol rechts neben der gesicherten Datenbank klicken, die Option „Einstellungen“ auswählen und die Anzahl der zu speichernden Kopien ändern.

Wie kann ich eine Datenbank aus dem Backup wiederherstellen?
1) Wählen Sie die wiederherzustellende Datenbank im Fenster der Backup-Aufgaben aus. Klicken Sie auf das rechts angezeigte Symbol und wählen Sie die Option „Wiederherstellen“ aus. Die gewünschte Datenbank kann auch direkt aus dem Programm ausgewählt werden – „Sicherungskopie der Datenbank wiederherstellen“.
2) Im nächsten Schritt wählen Sie die wiederherzustellende Datenbank aus.
3) Anschließend geben Sie den Server an, auf dem die gewünschte Datenbank wiederhergestellt werden soll.
4) Im nächsten Schritt kann der Name der wiederherzustellenden Datenbank eingerichtet sowie das Überschreiben und Löschen der Backup-Dateien nach der erfolgreichen Wiederherstellung der Datenbank zugelassen werden.
5) Nach Abschluss des Vorgangs wird eine Meldung zur erfolgreichen Herstellung der Datenbank angezeigt.


Wie lässt sich die Sicherungskopie einer MS SQL-Datenbank, die infolge einer differentiellen Sicherung erstellt wurde, in Microsoft SQL Server Management Studio wiederherstellen?
1) Laden Sie die vollständige Sicherungskopie der Datenbank (z. B. MyDB.SQLServer.2010.10.10_10-01-00.full.bak) und die entsprechende Sicherungskopie, die infolge einer differentiellen Sicherung erstellt wurde (z. B. MyDB.SQLServer.2010.10.10_12-01-00.diff.bak), auf Ihren PC (z. B. auf den Desktop) herunter mithilfe der Desktop-Anwendung.

2) Blenden Sie in Microsoft SQL Server Management Studio (Fenster ‘Object explorer’) die folgende Option ein: ‘server MSSQL’ >’Databases’.

3) Wählen Sie mit der rechten Maustaste die Datenbank aus. Falls keine Datenbank angezeigt wird, ist eine neue, leere Datenbank anzulegen. Wählen Sie aus dem Menü die Option ‘Tasks’->’Restore’->’Database’ aus.

4) Geben Sie im Feld ‘To database’ den Namen der Datenbank ein, in der die Sicherungskopie wiederhergestellt werden soll. Dies kann entweder eine bereits vorhandene oder eine neu angelegte Datenbank sein.

5) Wählen Sie im Bereich ‘Source for restore’ die Option ‘From Device:’ aus.

6) Wählen Sie anschließend das Symbol ‘…’ aus. Verwenden Sie das Symbol ‘Add’, um im neuen Fenster ‘Specify backup’ nach einer vollständigen Sicherungskopie zu suchen und fügen Sie diese Datei im nächsten Schritt hinzu. Bestätigen Sie den Vorgang und rufen Sie das Fenster ‘Restore databases’ erneut auf.

7) Markieren Sie in der Liste die bereits hinzugefügte Datei mit der Sicherungskopie. Wählen Sie unter Optionen ‘Leave the database non-operational, and do not roll back uncommitted transactions. Additional transaction logs can be restored. (RESTORE WITH NORECOVERY)’ aus.

8) Klicken Sie dann auf „OK”.

9) Innerhalb der angelegten Datenbank rufen Sie wiederholt das Fenster ‘Restore databases’ auf und markieren Sie die Datei, die infolge einer differentiellen Sicherung erstellt wurde.

10) Wählen Sie die Option ‘Leave the database ready to use by rolling back uncomitted transactions. Additional trans action logs Carnot be restored.(RESTORE WITH RECOVERY)’ aus.

11) Klicken Sie dann wieder auf „OK”.


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Freigabe von Dateien


Kann ich meine Dateien mit anderen Benutzern im Netz teilen?
Ja, Dateien und Ordner können wie folgt freigegeben werden:

-Freigabe von Dateien und Ordnern via Link
Dank der Freigabe-Funktion können Sie Ihre Daten ohne Einschränkungen über das Internet mit anderen teilen. Große Dateien müssen damit nicht mehr via E-Mail übertragen werden. Sie geben einfach die gewünschte Datei in Ihrem Comarch IBARD-Konto frei, indem Sie die jeweilige Datei anklicken und in der oberen Taskleiste oder im Kontextmenü (rechte Maustaste) die Freigabe auswählen. Nun brauchen Sie den anschließend dargestellten öffentlichen Link bzw. „Link kopieren“ nur noch anklicken und den Personen via „Einfügen“ zu senden, denen Sie den Zugriff auf die Datei einräumen möchten. Um für jede freigegebene Datei ein hohes Maß an Sicherheit zu garantieren, können Sie ein Passwort erstellen sowie ein Ablaufdatum für die Freigabe festlegen. Abschließend brauchen Sie nur noch auf „Speichern“ zu klicken.

-Freigabe von Dateien und Ordnern für andere Comarch IBARD-Benutzer
Sie gehen bei der Freigabe von Dateien für andere Comarch IBARD-Benutzer zunächst genauso vor wie bei der Freigabe von öffentlichen Links. Sie geben einfach die gewünschte Datei in Ihrem Comarch IBARD-Konto frei, indem Sie die jeweilige Datei anklicken und in der oberen Taskleiste oder im Kontextmenü (rechte Maustaste) die Freigabe auswählen. Anschließend wählen Sie unter „Benutzern freigeben“ die Benutzer aus, denen Sie den Zugriff auf die Datei einräumen möchten. Hierfür müssen Sie nur die E-Mail-Adressen, mit denen sich die jeweiligen Benutzer bei Comarch IBARD anmelden, eingeben und ihnen die entsprechenden Lese- und Schreibrechte einräumen. In einem letzten Schritt brauchen Sie Ihre Eingaben nur noch zu speichern.

-Freigabe via FTP und FTPS (verschlüsselt)
Im Rahmen des Dienstes können Sie jetzt Dateien mit dem FTP-Protokoll und der verschlüsselten Übertragung via FTPS-Protokolls austauschen und versenden. Mit dieser Lösung können Sie Daten aus einem beliebigen externen System auf das Comarch IBARD-Konto hochladen. Weitere Informationen dazu unter “Freigabe via FTP”.


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Freigabe via FTP


Wozu dient die Funktion FTP-FREIGABE im Comarch IBARD-Dienst?
Mit der Funktion FTP-Freigabe können Ordner, die keine derzeit gesicherten Elemente enthalten, über das FTP-Protokoll für hinzugefügte FTP-Benutzer in Comarch IBARD freigegeben werden.

Wie kann ich die Freigabe über FTP in Comarch IBARD aktivieren und deaktivieren?
Um einen Ordner über FTP freizugeben, wählen Sie im Menüpunkt „Meine Daten“ den freizugebenden Ordner aus und klicken Sie auf das Symbol in der Aktionsleiste oben im Datenfenster oder aktivieren Sie durch den rechten Mausklick auf den ausgewählten Ordner die Option „FTP-Freigabe“ im Kontextmenü. Anschließend wählen Sie einen Benutzer aus der Liste aus oder legen ggf. einen neuen an und richten ein Passwort zur Anmeldung im FTP-Server ein. Die Änderungen werden mit der Schaltfläche „Speichern“ bestätigt. Sie können dem Benutzer dann neben dem Benutzernamen und Passwort entweder den kopierten FTPS-Link schicken -dieser muss ihn dann über eine entsprechende Anwendung öffnen- oder mit ihm den ungeschützten FTP-Link teilen, so dass er über den Browser darauf zugreifen kann. Vorher müssen Sie eventuell das Häkchen bei der Option „Sichere FTPSecure-Verbindung erzwingen“ im Bearbeitungsfenster eines jeden Benutzers entfernen.

Um die Freigabe eines Ordners über FTP zu deaktivieren, wählen Sie im Bereich „Meine Daten“ den gewünschten Ordner aus und klicken Sie auf das Symbol in der Aktionsleiste oben im Datenfenster oder aktivieren Sie durch den rechten Mausklick auf den ausgewählten Ordner die Option „FTP-Freigabe“ im Kontextmenü. Anschließend deaktivieren Sie die Option „FTP-Server“ für den gewünschten Ordner mit der Schaltfläche im Fenster „FTP-Freigabe“. Darauf wird eine Meldung über die Folgen der FTP-Deaktivierung angezeigt. Nach dem Bestätigen über die Schaltfläche „Speichern“ wird der Zugriff auf den gewünschten Ordner über das FTP-Protokoll deaktiviert.

Wie kann ich Benutzer des über FTP freigegebenen Ordners in Comarch IBARD hinzufügen, löschen und bearbeiten?
FTP-Benutzer hinzufügen – im Fenster der FTP-Freigabe wird ein Benutzername und ein Passwort eingegeben und anschließend die Schaltfläche durch Klicken auf das Plus-Symbol und „Speichern“ aktiviert

FTP-Benutzer bearbeiten – im Fenster der FTP-Freigabe ist neben dem zu bearbeitenden Benutzer die Möglichkeit gegeben, auszuwählen ob er den Ordner nur ansehen oder auch bearbeiten darf – und mit Klick auf das Stift-Symbol können Sie das Passwort ändern oder den Benutzer löschen sowie das Häkchen bei „Sichere FTPSecure-Verbindung erzwingen“ abwählen.

FTP-Benutzer löschen – um den FTP-Benutzer dauerhaft zu entfernen, ist entweder auf das X-Symbol hinter jedem Benutzer zu klicken oder die Schaltfläche „Benutzer löschen“ im Bearbeitungsfenster des jeweiligen Benutzers zu aktivieren und der Vorgang zu bestätigen

Was ist und wie funktioniert FTPSecure (FTPS)?
FTPSecure oder FTPS ist eine Erweiterung des FTP-Protokolls, die TLS- und SSL-Verschlüsselung unterstützt. Für alle neu erstellten FTP-Benutzer ist das Erzwingen der sicheren FTPSecure-Verbindung voreingestellt, so dass sie für die Anmeldung am Server keine ungesicherte FTP-Verbindung nutzen können. Falls gewünscht, kann die Option „Sichere FTPSecure-Verbindung erzwingen“ im Bearbeitungsfenter des Benutzers abgewählt werden.

Warum kann ich mich auf dem FTP-Server nicht über den Browser anmelden?
Für hinzugefügte FTP-Benutzer wird das Erzwingen der sicheren FTPSecure-Verbindung (FTPS), die durch Browser standardmäßig nicht unterstützt wird, voreingestellt. Um einem Benutzer den Zugriff auf den FTP-Server mit einem nicht sicheren FTP-Protokoll über einen Browser zu ermöglichen, entfernen Sie das Häkchen bei der Option „Sichere FTPSecure-Verbindung erzwingen“ im Bearbeitungsfenster eines jeden Benutzers.

Wie gelingt der Zugriff auf über FTP freigegebene Daten?
Um Zugriff auf freigegebene Daten zu erhalten, können Sie einen FTP-Client (z. B. Filezilla, WinSCP) verwenden. Den Zugriff auf die Dateien erhalten Sie über Eingabe der Serverdaten und der Daten des Benutzers, für den die Freigabe ausgeführt wurde. Die nachstehende Grafik zeigt einen exemplarischen Anwendungsfall mit WinSCP:





1) Servernamen eingeben 2) Benutzernamen eingeben 3) das vorher eingerichtete Passwort eingeben

Warum habe ich Probleme beim Anmelden auf dem FTP-Server mit meinem FTP-Client?
Der FTP-Server arbeitet im passiven Modus und für Benutzer ist die Option „Sichere FTPSecure-Verbindung erzwingen“ aktiviert. Um eine Verbindung zum FTP-Server herzustellen, wählen Sie beim FTP-Client den passiven FTP-Verbindungsmodus und explizite TLS/SSL Verschlüsselung (Explicit TLS/SSL Encryption). Der Server läuft auf dem Port 21.

Warum erhalte ich eine Fehlermeldung beim Versuch einen Ordner freizugeben?
Wahrscheinlich enthält der Ordner Elemente, die im IBARD-Dienst derzeit gesichert oder synchronisiert werden (Backup). Die Freigabe funktioniert nur für Ordner, die keine derzeit gesicherten Elemente enthalten.

Wie kann ich das Zugriffspasswort eines FTP-Benutzers in Comarch IBARD ändern?
Hierfür aktivieren Sie die Stift-Symbol-Schaltfläche, die neben dem zu bearbeitenden Benutzer im Fenster der FTP-Freigabe verfügbar ist. Anschließend wählen Sie die Option „Passwort ändern“ aus.

Wozu dient die Schaltfläche 'Erstellen und kopieren' im Fenster der FTP-Freigabe?
Mit der Schaltfläche „Erstellen und kopieren“ wird ein Passwort für den FTP-Benutzer eingerichtet und in die Zwischenablage kopiert.

Kann der Name eines vorhandenen Benutzers bearbeitet werden?
Der Name eines existierenden Benutzers kann nicht geändert werden. Um den Benutzernamen zu bearbeiten müssen Sie zuerst den Benutzer löschen und anschließend einen neuen Benutzer mit einem anderen Namen anlegen.

Kann das FTP Benutzer-Präfix bearbeitet werden?
Nein – das Präfix ist eine eindeutige ID, die dem Benutzerkonto dauerhaft zugewiesen ist. Für die Benutzer des FTP-Servers ist das Verwenden eindeutiger Namen erforderlich.

Gibt es ein Fenster mit der Liste aller FTP-Benutzer?
Zur Zeit gibt es kein separates Fenster zur Vorschau aller Benutzer. Damit Sie alle von Ihnen angelegten Benutzer einsehen können, wechseln Sie ins Fenster der FTP-Freigabe und klicken Sie auf das Eingabefenster „Benutzername:“.

Warum kann ich im Hauptordner eines FTP-Benutzers keine neuen Ordner anlegen oder Dateien hochladen?
Im Hauptordner jedes FTP-Benutzers sind ausschließlich die vom IBARD-Dienst freigegebenen Ordner verfügbar. Es ist nicht möglich, im Hauptordner neue Ordner anzulegen oder Dateien hochzuladen.